students2business: „Geht mit der Idee raus aus dem stillen Kämmerlein!“

Zeitlich flexibel Berufserfahrung sammeln, das hätten sich Robin Kannengießer und Ugur Merzifon in ihrer Studienzeit gewünscht. Jetzt sind sie fertig mit dem Studium – und machen mit ihrem Startup „students2business“ für andere möglich, was ihnen damals gefehlt hat. Wir haben mit den  beiden Bremern gesprochen.

 

Robin, Ugur: Was macht „students2business“?

students2business vernetzt Unternehmen mit Studenten. Durch den direkten Bezug zu den Universitäten erhalten Unternehmen über uns frühzeitig Kontakt zu Fachkräften und können flexibel zusätzliches Know-How gewinnen oder Auslastungsspitzen abdecken. Studenten können neben dem Studium in Projekten aus der Wirtschaft und Industrie mitarbeiten und die Arbeitszeit einfach an ihre Vorlesungen anpassen.

 

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee kam uns während des Studiums. Für einen optimalen Start ins Berufsleben haben wir frühzeitig angefangen Praxiserfahrung zu sammeln. Das ging damals nur über konventionelle Praktikantenverträge, sodass wir von „nine to five“ im Unternehmen sein mussten und die verpassten Vorlesungen gezwungenermaßen am Abend nachgearbeitet haben. Dazu muss man natürlich erst einmal bereit sein.

Für die meisten Aufgaben hätten wir jedoch gar nicht zwingend im Unternehmen anwesend sein müssen. Viele Aufgaben ließen sich auch problemlos von Zuhause aus bearbeiten. Mit students2business bieten wir nun die Möglichkeit Aufgaben an Studenten zu vergeben, welche auch von zuhause aus tätig werden können und machen somit eine große Anzahl an qualifizierten Studenten und Akademikern für den Arbeitsmarkt verfügbar.

 

Was war die größte Herausforderung für Euch als Gründer bisher – und was der größte Glücksmoment?

Gerade in der frühen Phase der Ideenfindung und -ausarbeitung kann externes Feedback und guter Rat sehr hilfreich sein. Hierfür muss man jedoch erstmal offen sein mit anderen über seine Idee zu sprechen. Wir haben anfangs eher im „stillen Kämmerlein“ an der Idee gearbeitet. Nach dem wir mit Freunden, Bekannten und Beratern über students2business gesprochen haben, gab es reihenweise gute Tipps und tatkräftige Unterstützung.

Diese Unterstützung hat auch dazu beigetragen, dass wir im vergangenen November mit unserer Website www.students2business.de online gehen konnten. Das war der bisher größte Schritt für uns und definitiv einer der größten Glücksmomente auf unserer bisherigen Reise.

 

Was ist Euer Tipp für Startup-Gründer?

Traut euch an eurer Idee zu arbeiten, seid bereit viel Zeit zu investieren und sprecht frühzeitig mit eurer Zielgruppe und erfahrenen Unternehmern, um euch ein gutes Netzwerk aufzubauen.

 

Und wo steht Ihr in zehn Jahren mit students2business?

In zehn Jahren wird students2business Unternehmen und Studenten nicht nur in Deutschland miteinander vernetzen, sondern international schnelle, qualifizierte Unterstützung für Probleme liefern.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

https://www.students2business.de/